Durch mein eigenes greenwashing (mein schlechtes Gewissen bei der Erstellung von Bildern mit ChatGPT führte zu einer Spende an den Nabu), hat meinen Blick noch einmal für das Thema geschärft.
Kein Wunder, dass ich direkt recherchiert habe, welche Finanzierer hinter den Projekten und Initiativen stecken, die meiner Umfrage genannt wurden.
Bei einem dieser wohlgemeinten Projekte sind mir allerdings bestimmte Unterstützer ins Auge gesprungen: Nestlé und Unilever.
Wer es grade nicht auf dem Schirm hat:
Nestlé: Privatisierung von Wasser
Unilever: Fehlende Nachhaltigkeit
Vor vielen Jahren habe ich bei einer Stiftung gearbeitet und damals hat Nestlé angeboten, die Finanzierung für ein Bildungsprogramm zum Thema „Wasser“ zu machen.
Allerbestes Greenwashing.
Firmen, die ihr Image aufpolieren wollen und dafür in ökologische Bildungsprojekte Geld stecken.
Meine Kollegin und ich waren damals sehr dagegen und es gab in unserem Team lange Diskussionen.
Heute, 14/15 Jahre später ist mein Blick auf die Thematik nüchterner. Denn die Realität sieht so aus: Entweder kein Geld oder einen Pakt mit dem Teufel eingehen.
Klingt dramatisch, ist es vielleicht auch.
In den letzten Jahren habe ich mich viel mit Permakultur beschäftigt und eins der Prinzipien lautet:
„Das Problem ist die Lösung“
Das hat meinen Blickwinkel auf die oben genannte Thematik verändert bzw. mein Gewissen ein wenig beruhigt. Nicht umsonst habe ich in einem früheren post vorgeschlagen, Mark Zuckerberg und Co. für naturpädagogische Programme zahlen zu lassen. Oder sollte ich lieber „bluten zu lassen“ schreiben? 😉
Fakt ist: Wir drehen uns im (Teufels-) Kreis. In den Bildungssektor wird von staatlicher Seite zu wenig Geld investiert und das veranlasst manch eine Institution eine Verbindung mit einem Greenwashing-Unternehmen einzugehen.
Ich bin da auch nicht besser. In einem anderen post berichte ich davon, dass ich mit ChatGPT viele Bilder erstellt habe, obwohl ich genau weiß, dass für die Rechenzentren Unmengen an Wasser verbraucht werden.
Wie steht ihr dazu? Sollen Unternehmen greenwashing betreiben und Bildungsprojekte finanziell unterstützen, obwohl sie dem Planeten schaden?


Meine Erfahrung mit KI erstellten Bildern – Teil 2
Mit der kostenlosen Version zog sich der Bilderstellungsprozess sehr in die Länge, da nur 3 Bilder pro Tag möglich sind.
Ich entschied mich, die Pro Version auszuprobieren und war anfangs begeistert, wie schnell ich auf einmal voran kam.
➡️ Prompts wurden schlechter und schlechter umgesetzt je länger ich Bilder erstellte. Teilweise wurden sie sogar komplett ignoriert.
❗ Würden wir in einer dystopischen Zukunft leben, hätte ich den Verdacht, dass absichtlich Arbeitsaufträge nicht umgesetzt werden, um am Leben zu bleiben oder wie bei sozialen Medien die Nutzer*innen durch scrollen am Bildschirm zu halten.
Creepy.
Mein Fazit:
➡️ Nettes tool, wenn man nicht die finanziellen Mittel für professionelle Illustrator*innen hat
➡️ man braucht Nerven und eine hohe Frustrationstoleranz
➡️ es ist eine gute Übung im Formulieren von prompts und damit gleichzeitig auch eine Überprüfung, ob aus dem Text klar wird, was in der Geschichte passiert
➡️ für den persönlichen Gebrauch gut geeignet
Aber:
❗ Mein schlechtes Gewissen nahm mit jedem Bild zu – der bodenlose Verbrauch von Ressourcen ist echt übel – es führte dazu, dass ich an den Nabu spendete (mehr zum Thema greenwashing in einem anderen post).
❗ für Veröffentlichungen meiner Meinung nach nicht geeignet, da man (noch) sofort erkennt, dass sie mit KI erstellt wurden
❗ Kinderbuchillustrator*innen sind einfach besser. Egal, ob manche meiner prompts vielleicht nicht die Besten waren. Wenn ein Mensch mit Herzblut Bilder erstellt, sind sie einzigartig und mit soviel Liebe gestaltet, die keine KI in Bildern vermitteln kann.
❗ zwar wurde ich bei den Formulierungen meiner prompts besser, das war aber keine Garantie für die bessere Umsetzung durch ChatGPT.
Meine Erfahrung mit KI erstellten Bildern – Teil 1
ChatGPT zur Erstellung von Bildern für Kinderbücher? Ich hab’s ausprobiert.
➡️Erstellte ich mehrere Bilder hintereinander, die die gleichen Charaktere abbilden sollten, erschienen Kinder älter und älter,
➡️ der Illustrationsstil wich vom ursprünglich Eingegebenen (bspw. Aquarellstil) immer weiter ab, wurde Comic-hafter und ging schon fast in die Manga-Richtung.
➡️Die Bilder wurden immer verpixelter
➡️Farben wurden von Bild zu Bild intensiver und knalliger (obwohl ich weich, pastellfarben eingegeben hatte)
➡️ Kleinigkeiten im Bild wurden verändert (bspw. ein leeres Glas war plötzlich mit Wasser gefüllt)
➡️ Formate wurden ohne Aufforderung verändert
➡️ und auch wenn ich „verändere sonst nichts“ eingegeben habe, war selbst das ist keine Garantie.
➡️ logische Fehler und seltsame Hände offenbarten, dass es sich um KI Bilder handelte
Letzter Punkt brachte mich allerdings auf eine Idee:
Was, wenn ich Kinder dafür sensibilisieren könnte, auf Bilder zu achten, die von KI produziert sind? Damit sie KI Bilder besser identifizieren können, von frühem Alter aus an.


Danke an alle für die Teilnahme an der Umfrage zum Thema
„Naturerfahrungen im Kita-Alltag“!
Hier ein kleiner Einblick in die Ergebnisse:
🌳Laufzeit der Umfrage: 23.5. bis 6.7.2026
🌳Angeschriebene Kitas und Fachberatungen: 113
🌳Teilnehmende: 63
Baden-Württemberg: 1
Bayern: 3
Nordrhein-Westfalen: 5
Rheinland-Pfalz: 2
Sachsen: 51
Schleswig-Holstein: 1
Wie geht es jetzt weiter?
Die Ergebnisse werden gesichtet, sortiert und geschaut, inwieweit sie sich mit dem theoretischen Teil überschneiden – bisher konnte ich schon einige Verknüpfungen herstellen 😉
Mit Drohne und VR Brille zum Tierschutz
Technologie, Lebenswelt, Tierschutz
Wie kann eine von Technologie geprägte Kindheit und Jugend sinnvoll genutzt werden?
Ein Beispiel.
Vor einigen Wochen haben mein Neffe und einer seiner Freunde an einer Rehkitzrettungsaktion teilgenommen – mit ihren Drohnen und VR Brillen.
Seit Drohnen eingesetzt werden zur Suche nach Rehkitzen in Feldern, ist ihre Anzahl, die von Mähdreschern zu Tode gefahren werden, gesunken.
Dafür mussten beide Jungs um 4 Uhr morgens aufstehen. Nicht gerade selbstverständlich.
Warum hat es trotzdem funktioniert?Weil an den Interessen/Hobby (Technologie), Potenzial und Wissen (Umgang mit Drohnen) angeknüpft wurde.
Weil Erwachsene bereitwillig die Hilfe von Kindern angenommen (ein totaler Selbstbewusstseins-booster).
Weil beide Kinder wussten, dass sie damit etwas Gutes tun (Leben retten).
Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Natur- und Tierschutz wird einfacher und spannender, wenn Erwachsene Kindern/Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und in ihre Lebenswelt eintauchen.


In meinem letzten Beitrag post erzähle ich, was ich bisher alles geschrieben, aber fast alles nicht veröffentlicht habe. Bei Verlagen kam kaum etwas gut an. Zum Teil, weil es noch nicht gut genug überarbeitet war, zum Teil, weil …keine Ahnung. Denn meist habe ich kein Absageschreiben bekommen.
Mit jeder Absage war es ein weiterer Kratzer an meinem Ego.Wenn ich mir alte Texte anschaue, muss ich zugeben: Sie waren nicht gut.
Im Laufe der Jahre nahm ich an VHS Kursen teil, machte einen Online Studiengang zum Kreativen Schreiben und hatte das große Glück bei Annika Bühnemann im Dezember 2022 den Zugang zu mehreren online Kursen zu gewinnen.
Vor allem Letzteres war mega hilfreich, auch jetzt noch.
Meine größten Blockaden beim Schreiben sind Selbstzweifel und meine innere Kritikerin.
Selbstzweifel, weil 1. der Glaubenssatz „in Deutschland kann man erst etwas, wenn man ein Zeugnis/Zertifikat dafür hat“ immer noch ein bisschen in mir wirkt.
2. Viele Absagen von vielen Verlagen haben zwar nach jeder Absage zu einem besseren Schreibfluse gehört – da kam mein inneres trotziges Kind raus und dachte sich „wenn es eh keinem gefällt, dann kann ich auch ganz frei schreiben, so wie ich es will“. Nur um dann kurz vor dem Einsenden eines neuen Manuskriptes Zweifel zu bekommen, zuviel zu überarbeiten und in manchen Fällen wäre die Erstidee besser gewesen.
Dann wäre da noch der Punkt:
An mich selbst glauben ist eine Sache, andere an mich glauben ist eine vollkommen andere, denn sie öffnet Türen.
Wenn andere (wer ist überhaupt andere?? Verlage? Literaturagenten?) nicht an meine Geschichten glauben, aind sie dann automatisch schlecht?
An dem Punkt habe ich viel gearbeitet und nur noch manchmal trifft es mich.
In einem Kurs wurde mal gesagt „Es gibt sehr viele schlechte Bücher, die veröffentlicht wurden“.
Das hat mich zwar zum einen beruhigt, zum anderen war es gefundenes Fressen für meine Selbstzweifel: Sind meine Geschichten dann noch schlechter als die, die es sogar zu einer Veröffentlichung geschafft haben?
Selbstzweifel – ich sag’s euch. Manchmal sind sie hilfreich, denn dadurch habe ich meine Texte nochmal genauer unter die Lupe genommen. Aber oft blockieren sie mich.
Phasenweise teile ich hier mit euch an welchem Projekt ich gerade arbeite.
Heute möchte ich euch eine kleine Übersicht geben, welche Projekte in den letzten 15 Jahren entstanden sind und keine Chance bei Verlagen hatten.
2011 habe ich angefangen „Lina und der magische Schmetterling“ zu schreiben.
2014 wurde das Buch veröffentlicht (link in bio ⬆️).
2014 entstanden „Mr. Archie“, „Anuk und seine Mondrakete“ und „How to move a cloud“.
Irgendwann in den darauffolgenden Jahren kamen „Julius und der Ruf des Delfins“, „Amelie und der Ruf des Wals“ und „Bomelin, der Räuberjäger“ dazu.
2017/18 schrieb ich „Reisen mit Schildkröte“.
In der Zwischenzeit entstand „Mademoiselle Loisette“ mit wunderschönen Illustrationen, die der Mann einer alten Schulfreundin zeichnete. Unser gemeinsames Projekt ist seit 2019 fertig.
2020 begann ich mit „Elangara“, eine lange Schreibphase folgte und eine noch längere Überarbeitungsphase.
2023 veröffentlichte ich „Reisen mit Schildkröte“ selbst (link in bio⬆️), weil ich 1. keine Chance bei einem Verlag sah, 2. nicht durch lange Wartezeiten gehen wollte 3. nicht bereit für Absage nach Absage war.
Seit Mitte September 2025 arbeite ich an einem Sachbuch über Naturerfahrungen im Kita-Alltag.
Ausgehend von „How to move a cloud“ entstand kurz danach auch „How to pull a cloud“ und dieses Jahr im April 3 weitere Ideen, die aus den Geschichten eine kleine Buchserie machen.
Und auch wenn Kinder meine Geschichten liebten (in jedem pädagogischen Kontext habe ich sie ausgepackt), sie sind es nicht, die über eine Veröffentlichung entscheiden.


Über viele Wochen hinweg habe ich die Bilder zu meinen Geschichten erstellt, die größtenteils zwischen 2014 und 2016 entstanden sind.
100% zufrieden bin ich natürlich nicht😅, aber KI ersetzt nunmal keine echten Illustrator*innen. Aber immerhin gibt es jetzt die Möglichkeit, auch wenn ich es nie in Betracht ziehen würde, Bücher mit KI generierten Inhalten zu veröffentlichen.
Vor 10-12 Jahren kam ich noch nicht auf die Idee, sie einfach über DM auszudrucken, vielleicht gab es damals auch noch nicht die Möglichkeit 🤔
✨Inspiration für „Mr. Archie“ war ein Junge, den ich damals in Vancouver betreute.
✨Inspiration für „Julius und der Ruf des Delfins“ war mein einer Neffe, der als kleiner Junge ständig Klickgeräusche gemacht hat.
✨Inspiration für „Amilie und der Ruf des Wals“ war mein anderer Neffe, der bei Walgesängen besonders gut schlafen konnte.
✨Inspiration für „How to pull a cloud“ waren die Bücher von Oliver Jeffers (vor allem „How to catch a star“ und „Stuck“).
Mehr zu den Geschichten in den kommenden Wochen/ Monaten😉
„Ich muss alles wissen, wenn ich mit Kindern/Jugendlichen in die Natur gehe“
Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit einer Lehrerin, die frustriert war, dass ein Schüler sie nach einer Pflanze gefragt hat und sie keine Antwort hatte.
Schon oft habe ich es erlebt, dass pädagogische Fachkräfte (insbesondere Lehrkräfte) den Naturaufenthalt mit der Gruppe/Klasse scheuen, weil sie das Gefühl haben, sie müssten alles wissen.
Eine Frage kann dann zu Frustration und Selbstzweifeln führen.
Aber hey: Wenn ihr mit Kindern in die Natur geht, müsst ihr nicht alles wissen. Ihr seid kein wandelndes Lexikon. Viel wichtiger ist es, dass ihr euch gemeinsam auf den Lernweg macht.
Findet gemeinsam heraus, um welche Pflanze es sich handelt. Überlegt, wie ihr Informationen gemeinsam beschaffen könnt.
Lernen begleiten und gemeinsam den Weg gehen statt immer eine Antwort parat zu haben und den Lernweg abzukürzen.
Ich persönlich finde es schon stark, dass ein Jugendlicher sich für Pflanzen interessiert, denn ihre Lebenswelt ist heutzutage von Technologie geprägt.


Realitätsschock auf dem Bauernhof
Eine frustrierte Lehrerin schüttete mir kürzlich ihr Herz aus, dass ihre Klasse (Jugendliche) alles auf der Bauernhof-Klassenfahrt schrecklich fanden.
An einem Abend „haben sie sich sogar Pizza bestellt, weil sie kein Gemüse essen“. Beim letzten Satz musste ich ein wenig schmunzeln, denn ja, welche 15-jährigen würden lieber Gurkenstücke als Pizza essen?
Ich nenne das Problemlösefähigkeit 😉
Ich finde es mutig, mit Schüler*innen in dem Alter eine 5-tägige Klassenfahrt zum Bauernhof zu machen (es sei denn, es sind Waldorfschüler*innen, da passt es schon eher ins Konzept).
Also Hut ab und danke an die Lehrerin, dass sie ihren Schüler*innen diese Erfahrung möglich gemacht hat.
In unserer von Bequemlichkeit, Verstädterung und On-demand-Gesellschaft können solche Erfahrungen ein regelrechter Realitätsschock sein.
Und dennoch sind sie immens wichtig. Hier erfahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen, dass es auch noch etwas anderes als das bequeme Stadtleben gibt.
Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich immer wieder Freiwilligenarbeit mache, um aus meiner Komfortzone rauszukommen und auf den Boden der Tatsachen geholt werde.
Hand auf’s Herz: Wer von euch war schon einmal ganz nah am Landleben dran? Wer hat mitgeholfen, Kühe zu melken oder in einem Strohlager geschlafen?
Wenn früh morgens die Tiere aufwachen, die Sonne geht um 4:30 auf, das Stroh ist hart und pieksig. Das ist unbequem, richtig?
Für mich zeigt dieses Beispiel auch: Das Konzept „Lebensweltorientierung“ muss neu betrachtet werden.
🌿Was interessiert Kinder und Jugendliche?
🌿Mit was beschäftigen sie sich?
🌿Welche Beziehungen und Verbindungen haben sie und wie sind diese gestaltet?
🌿Was fehlt ihnen?
🌿Wie können wir sie aus ihrer Stadt-bubble herausholen und ihnen Natur wieder näherbringen?
Und eine noch viel wichtigere Frage an die pädagogischen Fachkräfte unter euch:
🌿Werden Themen wie Technologisierung und Verstädterung und ihre Auswirkungen auf Kindheit/Jugend in der Erzieherausbildung oder im Studium Kindheitspädagogik besprochen?
Random things, die ich bei Freiwilligenstellen gemacht habe (mehr oder weniger freiwillig), die ich im normalen Alltag nicht gemacht hätte:
👉 Wasser aus Regentonne getrunken (Kanada)
👉 auf einem Balkon voller Cannabispflanzen geschlafen (Niederlande)
👉 Ziegen gehütet (Portugal)
👉 im Gemüsegarten gearbeitet, während nebendran eine Ziege geschlachtet wurde (Portugal)
👉 ausgekotzte Hühnerorgane weggemacht (der Hund hat sie nicht vertragen) (Portugal)
👉 die 💩 vom community Kompostklo entsorgt (Portugal)
👉 Paragliding trotz Höhenangst ausprobiert (mein Gastgeber nannte es „den kürzesten Flug ever!!!“) (Portugal)
Und ihr so?😉


📚✨ Update ✨📚
🌿 Buchprojekt „Sachbuch Natur“
Aktuell ruht die Ausarbeitung der Notizen noch etwas. Zum einen fehlt mir momentan die Zeit, zum anderen warte ich gespannt auf die Ergebnisse meiner Umfrage.
Vielen Dank an alle, die meinen letzten Post geteilt und/oder weitergeleitet und die bereits teilgenommen haben 💚
🐉 Fantasybuchprojekt „E“
…wurde verschickt 😉 jetzt heißt es wieder warten.
Und sonst so?
1. Mein Neffe darf sich bald über 6 neue Kinderbücher freuen 😊 Denn sie gehen gerade in Druck. Alles, was ich seit 2014 geschrieben und kein Glück mit Veröffentlichung bei einem Verlag hatte, bekommt er nun in ausgedruckter Form 😉
2. Hinter den Kulissen arbeite ich an etwas Besonderem für euch. Es wird noch ein wenig dauern, bis ich mehr verraten kann, aber eines kann ich schon sagen: Ich freue mich riesig darauf und ich glaube, es wird richtig toll! 😊
Eure Unterstützung wird gerade wirklich gebraucht. 🌿
Der link zur Umfrage: https://www.survio.com/survey/d/H1K5M3M1Z9O7T9R3P
Ich arbeite derzeit an einem Sachbuch zum Thema „Naturerfahrungen im Kita-Alltag“ – und dafür möchte ich nicht nur theoretische Erkenntnisse zusammentragen, sondern vor allem die Erfahrungen der Menschen hören, die Kinder jeden Tag begleiten: pädagogische Fachkräfte.
Leider ist die bisherige Teilnahme an meiner Umfrage noch zu gering und fast ausschließlich nur aus einem Bundesland – danke an die Fachkräfte aus Sachsen!).
Deshalb meine persönliche Bitte an euch:
👉 Wenn ihr selbst pädagogische Fachkräfte im Ü3-Bereich seid, nehmt euch bitte ca. 10 Minuten Zeit und macht mit.
👉 Wenn ihr Fachkräfte kennt, leitet die Umfrage bitte weiter.
👉 Und falls ihr meine Arbeit unterstützen möchtet: Teilt diesen Aufruf gerne in eurer Story. Damit helft ihr mir enorm, mehr Menschen zu erreichen.
Naturerfahrungen sind für Kinder so wertvoll – und doch gibt es im Kita-Alltag viele Herausforderungen und Hindernisse. Welche das sind, möchte ich sichtbar machen und nicht nur meine eigenen Erfahrungen und Informationen aus wissenschaftlichen Büchern und Texten einfließen lassen.
Dafür brauche ich die Stimmen aus der Praxis.
Jede einzelne Teilnahme zählt. Jede Weiterleitung hilft. Jede Story macht einen Unterschied.
Von Herzen danke ich euch für eure Unterstützung! 💚
PS: Ich habe extra ein Foto mit Mütze und Winterjacke genommen, um eure Aufmerksamkeit zu bekommen und ihr euch fragt, warum ich bei 35 Grad so dick eingepackt bin 😉 Keine Sorge, ich schwitze wie ihr auch und sitze fast den ganzen Tag drin 😅

Random Things, die ich beim Reisen immer dabei habe und auf die ich nicht verzichten kann:
🌸 meine kleine French press
🌸Wärmflasche
🌸dünne Yogamatte
🌸 Mütze
🌸 Fitnessband (Hanteln erhöhen nur unnötig das Gewicht des Gepäcks )
🌸 portugiesischen Oregano (er schmeckt einfach anders als alle anderen! )
🌸 weißen Tigerbalsam (mein Allheilmittel für alles)
🌸 Beißschiene (ich knirsche/presse nachts mit den Zähnen)
weniger random, aber unverzichtbar:
🌸 Laptop
🌸 Airpods/Bluetooth Stirnband/Kopfhörer
🌸 Notizbuch
🌸 Ohropax (manche Hähne krähen ab 3:30 am Morgen…nein danke, nicht meine Aufstehzeit)
Kinder brauchen keine Vollkasko-Kindheit
Bei meiner Recherche für mein Sachbuch bin ich bei Andreas Weber auf die „Vollkasko-Mentalität von Eltern“ gestoßen und ich kann es aus eigener Berufserfahrung so gut nachvollziehen!
Viele Eltern versuchen, jedes Risiko auszuschließen. Spielplätze werden immer sicherer, Aktivitäten immer stärker reglementiert und jede potenzielle Gefahr soll vorhersehbar und vermeidbar sein. Die Angst vor Verletzungen scheint größer zu werden – und damit auch die Einschränkung von Neugier, Abenteuerlust und Entdeckerdrang.
Wo Kinder früher auf Bäume geklettert sind, wird heute oft zuerst gefragt: „Was passiert, wenn sie herunterfallen?“. Und wenn doch etwas passiert, folgt häufig direkt die nächste Frage: „Wer ist schuld?“. Anstatt zu akzeptieren, dass kleinere Verletzungen zum Aufwachsen dazugehören, wird nach Verantwortlichen gesucht.
Wer haftet?
Wer hätte es verhindern müssen?
Wer zahlt die Entschädigung?
Wir verklagen euch!
Eine Entwicklung, die in den USA schon lange zu beobachten ist und inzwischen auch in Deutschland immer stärker Einzug hält.
Dabei ist die Wahrheit ganz einfach: Kinder werden sich verletzen. Sie werden stolpern und fallen. Das lässt sich nicht verhindern – und sollte es auch nicht. Denn genau dadurch lernen sie, Risiken einzuschätzen, Grenzen kennenzulernen und Selbstvertrauen aufzubauen. Vielleicht sollten wir weniger darüber nachdenken, wie wir jede Schramme verhindern können, und mehr darüber, wie wir unsere Kinder begleiten, wenn sie entstehen.
Denn wer nie ein Risiko eingehen darf, wird auch nie erfahren, was er/sie alles schaffen kann. 🌱


Betrachtet man die Merkmale einer frühen Bildung mit natur- und waldpädagogischer Ausrichtung und vergleicht man dies mit Erkenntnissen über Schutzfaktoren, die einer suchtartigen Digitalmediennutzung
vorbeugen könnten, dann wird verständlich, warum Bleckmann
(2019) formulierte: „Erlebnispädagogik ist Mediensuchtprävention“.
Aus: Bleckmann, Paula; Streit, Benjamin; Denzl, Elisabeth (o. J.): MünDig-Studie Naturpädagogik: Mündigkeit und Digitalisierung an Natur- und Wald-Kitas. Ergebnisse der Fachkräfte- und Elternbefragung.
Da ist noch mehr, was ich in den letzten 14 Jahren gemacht bzw. gelernt habe:
Random skills
🌱 Straße reparieren (danke Stephan und Jake)
🌱 Gedanken kontrollieren beim Ziegen hüten, denn Ziegen sind telepathisch (danke Andrea)
🌱 Wellblechdächer reparieren (danke David)
🌱 Jacuzzis reinigen (danke Aron)
🌱Bagger fahren (danke Reinhold)
🌱Beste Tomatensoße der Welt kochen (danke Diogo)
🌱 Tampon als Zundermittel nutzen, wenn alles nass ist (danke an den Söldner in unserer Wildnispädagogik-Ausbildungsgruppe)
🌱 Mauer aus Lehm und Stroh bauen (danke an die Mudgirls von Saltspring Island)
🌱 Austern auf dem Grill zubereiten (danke David)
🌱 Humanure herstellen (danke George)
Während ich diese Auflistung mache, fällt mir auf, dass hier viele Männernamen stehen und da bin ich erstmal in mich gegangen und habe mich gefragt, ob ich von meinen weiblichen Gastgeberinnen nichts gelernt habe…?
Und nach ein paar Minuten nachdenken, fiel der Groschen: Wissen (logischer Verstand) kam tatsächlich meist von meinen männlichen Gastgebern. Die Verbindung zu meinen weiblichen Gastgeberinnen war allerdings anders, tiefer, persönlicher und mit manchen war ich nach meinen Aufenthalten bei ihnen weiter sporadisch im Kontakt.
Spannend, wie sich hier das Thema „männliche Energie (logischer Verstand) und weibliche Energie (Gefühlsebene, Intuition)“ zeigt 😉


Random things…über mich (2.6.26)
1. wenn es nur noch Thai Essen gäbe, wäre das vollkommen ok für mich
2. Farn, Moos und Greifvögel sind meine favorites in der Natur
3. ich habe dank meiner Höhenangst Schmerzen in meinen Handgelenken und Füßen, wenn ich an Abgründen wandern oder eine Hängebrücke überqueren muss
4. ich mache immer eine Prise Zimt in meinen Kaffee
5. zum Entspannen oder konzentriertem Arbeiten höre ich binaurale beats
6. gegen Mücken und Insekten (und Stiche) habe ich immer eine selbstgemachte Mischung da aus Kokosöl, Teebaumöl und Tigerbalsam parat
7. Jedes Frühjahr „peitsche“ ich mich am ganzen Körper mit Brennnesseln aus und habe seitdem keine bis kaum Probleme mehr mit Heuschnupfen
8. wenn Grünkohl immer verfügbar wäre, würde ich das ganze Jahr mindestens zweimal pro Woche selbstgemachte Grünkohlchips essen
9. zwischen 13 und 15 Uhr habe ich grundsätzlich ein Mittagstief und funktioniere nicht
10. fast täglich ist mein erstes Getränk am Morgen warmes Wasser mit Apfelessig und einem Schuss Agavendicksaft (direkt danach kommt eine große Tasse Kaffee)
11. ich nutze seit 2012 workaway.info für Freiwilligenarbeitsstellen (nicht dauerhaft, sondern phasenweise und mit einem Jahr Unterbrechung während der Pandemie)
12. ich sage oft Sätze wie „ahja, könnte am Mercury retrogade liegen“, „es waren wieder viele Sonnenstürme und die Schumann Resonanz hat stark ausgeschlagen“, „körperliches Symptom xy steht in Verbindung mit Thema xy Deines Chakras xy“ und „Du solltest jeden Tag Weightless von Marconi Union anhören, um Deinen Stress loszuwerden“
Und ihr so?
Autor*innen und KI (31.5.26)
Es wird immer wieder heiß diskutiert, dass Autor*innen keine KI nutzen sollten.
Für die Erstellung von Texten für Bücher bin ich da ganz bei euch. Generell eigentlich auch bei der Erstellung von Bildern.
Eigentlich…denn momentan nutze ich tatsächlich chatgpt für die Bilderzeugung von einigen meiner Geschichten.
Warum?
1. Ich möchte einen bildlichen Eindruck haben.
2. Weil ich meinem jüngsten Neffen auf diesem Weg meine Geschichten schenken kann
3. Falls in den nächsten Wochen keine Rückmeldung von den angeschriebenen Verlagen kommt, werde ich Plan B für diese Geschichten umsetzen – und nein, ich werde nicht selbst verlegen. Die Selfpublisher unter euch wissen, warum. Die Kosten würden meinen finanziellen Rahmen sprengen. Beim selfpublishing habe ich den Anspruch, dass ein professionelles Lektorat, Coverdesign, Illustrationen erstellt werden. Pro Buch/Geschichte wäre ich bei 2000-3000€. Nehmen wir an, ich würde pro Buch 2500€ investieren, dann käme ich bei all meinen Bilder-/Kinderbuchprojekten auf 40.000€…


Ein paar Worte zum Nachdenken…(31.5.26)
Einen schönen Sonntag euch!
„Wir sind so sehr auf Vergnügen bedacht, dass wir nie genug davon bekommen können. Wir reizen unsere Sinnesorgane, bis sie unempfindlich werden, so dass – wenn das Vergnügen anhalten soll – die Reizmittel stärker und stärker werden müssen.“
Aus: Alan Watts „Weisheit des ungesicherten Lebens“.
„Ich laufe weg vor dem quadratischen Kasten, in den ihr mich stecken wollte“ (31.5.26)
Aus: Reisen mit Schildkröte. Link in bio ⬆️
Klappentext:
Feli hat genug von Deutschland. Kurzum beschließt die Mittdreißigerin, einen neuen Lebensort in Europa zu suchen – trotz der Widerstände aus ihrem Umfeld.
Doch es kommt anders als gedacht. In Zürich wird sie mit einer sprechenden Schildkröte konfrontiert, die sie von nun an begleitet. Spätestens als sie auf ihren ersten fantastischen Guide trifft, wird ihr klar, dass ihre Suche eine ungeahnte Wendung nehmen wird.
Eine turbulente Selbstfindungsreise beginnt durch eine fantastische Welt, auf der Feli sich mit tiefgründigen Fragen auseinandersetzt:
Was bedeutet es, anzukommen?
Wer bin ich unter all den Mänteln?
Darf ich mein Leben so leben, wie ich will?
Wird Feli es trotzdem schaffen, ein Zuhause zu finden? Oder verbirgt sich das Gesuchte woanders – vielleicht an einem Ort, mit dem sie nicht rechnet?
Eine fantasievolle, humorvolle Geschichte, die inspiriert, sich auf den eigenen Weg zu begeben.


Umfrage: „Naturerfahrungen im Kita-Alltag“ (27.5.26)
Im Rahmen eines geplanten Sachbuchs möchte ich erfassen, welche Herausforderungen und Hindernisse rund um das Thema „Naturerfahrungen im Kita-Alltag“ bestehen.
Die Umfrage dauert etwa 10-15 Minuten.
Alle Angaben werden vertraulich behandelt und ausschließlich anonymisiert ausgewertet.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Link zur Umfrage:
https://www.survio.com/survey/d/H1K5M3M1Z9O7T9R3P
Oder einfach den QR Code scannen

Neuer Text: Affirmationen (15.5.26)
Video leider nur auf instagram
Im Dezember 2025 geschrieben, jetzt endlich kam ich dazu, den Text aufzunehmen. Kryptisch wie immer, damit ihr euch die message rausziehen könnt, die für euch in diesem Moment wichtig ist 😁
Länge: 13 min 43 sek
Bild: https://ki-bild-erstellen.de/
Mediensucht (14.5.26)
„Die kontinuierliche Optimierung und Integration von KI-gestützten Empfehlungssystemen und Funktionen auf Social-Media- und Video-Streaming-Plattformen, die auf eine Maximierung des User Engagements ausgelegt sind, trägt zu einem anhaltend hohen Suchtpotenzial dieser Plattformen bei.“
Quelle: DAK-Gesundheit (2025): Ergebnisbericht: Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.
Letztes Jahr habe ich im Online Mentoring zwei Jungs begleitet (11 und 15) und mich intensiver mit dem Thema beschäftigt.
Jetzt, ein Jahr später, taucht es wieder im Kontext von meinem aktuellen Buchprojekt auf und es kam mir der Gedanke:
„Kindheit und Jugend heutzutage ist geprägt vom Dopamin-Wettbewerb“
Welche Mechanismen greifen am besten, um Kinder und Jugendliche möglichst an elektronischen Geräten zu halten? Da kommen Strategien, die eine permanenten Dopamin-Ausschüttung erzeugen doch genau richtig…
Wir befinden uns noch immer am Anfang von dieser Entwicklung, sind uns noch gar nicht bewusst, welche Auswirkungen das langfristig hat (auch wenn es bereits erste Studien gibt).
Aufhalten können wir es nicht.
Doch eins ist sicher: Wir müssen der Nutzung von digitalen Medien und Technologie ein Gegengewicht setzen, um die mentale und physische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nicht weiter zu gefährden.
Hier sehe ich als Lösung die Förderung und Stärkung von Naturverbindung.


„Lauscht mit dem Herzen, schmeckt mit den Fingern, seht mit der Nase, riecht mit der Zunge“ (14.5.26)
Aus: Reisen mit Schildkröte.
Klappentext:
Feli hat genug von Deutschland. Kurzum beschließt die Mittdreißigerin, einen neuen Lebensort in Europa zu suchen – trotz der Widerstände aus ihrem Umfeld.
Doch es kommt anders als gedacht. In Zürich wird sie mit einer sprechenden Schildkröte konfrontiert, die sie von nun an begleitet. Spätestens als sie auf ihren ersten fantastischen Guide trifft, wird ihr klar, dass ihre Suche eine ungeahnte Wendung nehmen wird.
Eine turbulente Selbstfindungsreise beginnt durch eine fantastische Welt, auf der Feli sich mit tiefgründigen Fragen auseinandersetzt:
Was bedeutet es, anzukommen?
Wer bin ich unter all den Mänteln?
Darf ich mein Leben so leben, wie ich will?
Wird Feli es trotzdem schaffen, ein Zuhause zu finden? Oder verbirgt sich das Gesuchte woanders – vielleicht an einem Ort, mit dem sie nicht rechnet?
Eine fantasievolle, humorvolle Geschichte, die inspiriert, sich auf den eigenen Weg zu begeben.
Urbanisierung und Natur – Zukunftsfragen (11.5.26)
Laut WHO lebten im Jahr 2025 45% der 8,2 Milliarden Menschen weltweit in Städten – mehr als doppelt so viele wie 1950. Bis 2050 wird ein Anstieg auf 68% erwartet.
Was heißt das für Natur?
Was heißt das für uns als Menschen? Wie wollen wir „Stadt“ denken?
Wie wollen wir leben?


Ein Gedanke… (29.4.26)
❗Sollten Mark Zuckerberg und Co sich reinwaschen, indem sie Naturprojekte finanziell unterstützen?❗
Meine (mit Sicherheit kontroverse) Meinung: Ja.
Wir kennen die Strategie von anderen großen Unternehmen im Bereich „Greenwashing“. Erst zerstören und dann das image wiederherstellen durch grüne Projekte.
👉Die Ausgangslage? Social Media können wir nicht aufhalten. Sicherlich wird es weitere Gerichtsverfahren geben in Bezug auf den Schaden, den Zuckerberg und Co. insbesondere bei der psychischen Gesundheit von Jugendlichen anrichten.
Aber das wird sich in Grenzen halten und es werden nur peanuts sein.
❓Was also tun?
In diesem Kontext kam mir ein Gedanke, ausgelöst durch eins der Permakultur-Prinzipien: „Das Problem ist die Lösung“.
Was meine ich damit?
❗Das Problem: Social Media dominiert den Markt ums Dopamin. Der schnelle Kick durch ständiges scrollen. Sucht, Depression, Ängste als Folge.
❓Die Lösung: Social Media abschaffen? Das wird nicht passieren. Sehen wir ja z.B. auch bei Nestlé. Jede*r weiß, was sie tun, aber trotzdem werden die Produkte gekauft (auch wenn viele Menschen gar nicht wissen, dass Nestlé fast überall die Finger drin hat).
🌿Richard Louv schreibt in seinen Büchern „Das letzte Kind im Wald“ und „Prinzip Natur“, dass je mehr hightech wir haben, desto mehr müssen auch Naturerlebnisse geschaffen werden, die einen Ausgleich bieten.
Es ist wissenschaftlich schon lange nachgewiesen, dass Naturaufenthalte einen überaus positiven Einfluss auf die körperliche, psychische und seelische Gesundheit haben.
❓Wie kann das Problem in etwas Sinnvolles, Brauchbares umgesetzt werden?
Eine Idee, die mit Sicherheit auf unterschiedliche Meinungen stößt: Social Media muss einen Ausgleich schaffen, indem sie sich durch die finanzielle Förderung von Naturprojekten einsetzen.
👉Warum sollten Mark Zuckerberg und Co. nicht in Projekte und Programme investieren?
Ja, es ist ein Reinwaschen des Images, aber was sind die realistischen Alternativen?
Aus: Eckhart Tolle „Eine neue Erde“ (28.4.26)
„In einem Wald, der noch nicht von Menschenhand berührt wurde, sieht unser Verstand überall nur Unordnung und Chaos. Er kann nicht einmal mehr zwischen lebendig (gut) und tot (schlecht) unterscheiden, da überall aus verrottender und zerfallender Materie neues Leben entsteht.
Nur wenn der Lärm des Denkens abebbt und sich genügend Stille in uns ausbreitet, erkennen wir, dass eine verborgene Harmonie da ist, eine Heiligkeit, eine höhere Ordnung, in der alles seinen perfekten Platz hat und gar nicht anders sein könnte, als es ist.
Der Verstand ist lieber in einem Park, weil dessen Anlage mit dem Verstand geplant wurde; er ist nicht organisch gewachsen. Ihm liegt vielmehr eine Ordnung zugrunde, die der Verstand erfassen kann.
Im Wald herrscht eine unverständliche Ordnung, die für den Verstand wie ein Chaos aussieht. Sie geht über die Kategorien von gut und schlecht hinaus.“


Mir fällt wieder einmal auf, wie unterschiedlich das wording in Kanada ist.
Bitten und Erklärungen statt Verbote. (24.4.26)
❗Bei meiner Recherche für mein Sachbuch bin ich auf das Thema „Verbote in der Natur“ als Hinderniss fur Naturerfahrungen gestoßen und Deutschland…wir müssen reden, denn es geht auch anders.
Wie auf dem Foto geht es auch. Freundlicher, verständnisvoller.Stattdessen an den gesunden Menschenverstand appellierend.
Warum immer die Drohungen?
Besteht so wenig Vertrauen in den gesunden Menschenverstand?
„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ – Johann Wolfgang von Goethe (23.4.26)
Schaust du manchmal Tierdokus?
Oder Dokumentationen über ferne Länder?
Mit beeindruckenden Bildern, atemberaubender Natur, exotischen Orten?
In Zeiten rasant schneller technologischer Entwicklungen,
virtueller Realitäten und digitaler Reisen stellt sich eine Frage:
Warst du wirklich dort?
Konntest du es fühlen?
Den Boden unter deinen Füßen.
Den Wind auf deiner Haut.
Den Duft der Erde?
Müssen wir wirklich weit reisen,
um Schönheit zu erleben?
Oder übersehen wir die kleinen Wunder direkt vor unserer Haustür?
Braucht es vielleicht gar keinen Reiseführer für ferne Länder –
sondern einen Wegweiser für das,
was in unserer unmittelbaren Umgebung wächst, blüht und lebt?
Wo gehen wir eigentlich noch zu Fuß hin?
Oder fahren wir nur noch? Mit dem Auto, dem Fahrrad.


Photo dump.
Welche Städte bereist Feli in „Reisen mit Schildkröte“?
In jeder Stadt erwartet die Protagonistin ein fantastischer Guide mit einer fantastischen Städtetour…doch sei vorgewarnt, mit historischen Fakten haben sie nichts zu tun und können Gedankenfluten und Erkenntnisse verursachen 😉
Teil 2: Vielleicht möchtest du über folgende Aussagen nachdenken…lass mich in den Kommentaren wissen, bei welcher Aussage du besonders hängen geblieben bist 😉
🌳 Wenn ich große Entscheidungen treffe, berücksichtige ich die nächsten Generationen
🌳Ich weiß, wo die Sonne aufgeht
🌳Ich weiß, wo der Mond aufgeht
🌳Ich gehe oft barfuß
🌳Ich weiß, wie man Feuer macht
🌳Ich verbringe Zeit draußen – egal, wie das Wetter ist


Vielleicht möchtest du über folgende Aussagen nachdenken…lass mich in den Kommentaren wissen, bei welcher Aussage du besonders hängen geblieben bist 😉
🌳Ich habe Angst vor Insekten
🌳Ich habe schon einmal einen Baum umarmt
🌳Ich weiß, wo Norden, Osten, Süden, Westen ist (auch jetzt, in diesem Moment)
🌳Ich wohne lieber in der Stadt, als auf dem Land
🌳Ich fühle mich als Teil eines Großen Ganzen
Draußen in der Natur – was heißt für dich „draußen“ und was verstehst du unter „Natur“?
Wenn du eine brainstorming Liste mit je 5 Wörtern erstellen müsstest, was würde darauf stehen?
Draußen
🌿 Freiheit
🌿 Luft
🌿 atmen
🌿 Bewegung
🌿 spüren
Natur
🌿 Ursprung
🌿 Verbindend
🌿 im Einklang
🌿 Wohltuend
🌿 Teil eines Großen Ganzen
(ok, beim Letzten hab ich geschummelt, das ist mehr als nur ein Wort😂)


Feli lässt sich auf den Wahnsinn ein…
Feli hat genug von Deutschland. Kurzum beschließt die Mittdreißigerin, einen neuen Lebensort in Europa zu suchen – trotz der Widerstände aus ihrem Umfeld.
Doch es kommt anders als gedacht. In Zürich wird sie mit einer sprechenden Schildkröte konfrontiert, die sie von nun an begleitet. Spätestens als sie auf ihren ersten fantastischen Guide trifft, wird ihr klar, dass ihre Suche eine ungeahnte Wendung nehmen wird.
Eine turbulente Selbstfindungsreise beginnt durch eine fantastische Welt, auf der Feli sich mit tiefgründigen Fragen auseinandersetzt:
✨Was bedeutet es, anzukommen?
✨Wer bin ich unter all den Mänteln?
✨Darf ich mein Leben so leben, wie ich will?
Wird Feli es trotzdem schaffen, ein Zuhause zu finden? Oder verbirgt sich das Gesuchte woanders – vielleicht an einem Ort, mit dem sie nicht rechnet?
Eine fantasievolle, humorvolle Geschichte, die inspiriert, sich auf den eigenen Weg zu begeben.
Mehr dazu hier
Wetter genießen, jeden Tag wandern, Buchprojekt „Sachbuch“ mal ruhen lassen
Immerhin hab ich es letzte Woche geschafft, genauere Kapiteleinteilungen zu machen, Unterkapitel einzufügen und den Inhalt zu sichten.
Nebenbei entsteht das nächste Bilder-/ Kinderbuch und ich liebe es, verrückte Ideen einfließen zu lassen 😉


📚✨ Lust auf eine besondere Lesung? ✨📚
Ich habe große Freude daran, aus meinem Roman „Reisen mit Schildkröte“ (hier) zu lesen – mal spannend, mal berührend, mal mit einem Augenzwinkern 😊 –
und mit euch die Reise von der Entstehung der Geschichte bis hin zur Veröffentlichung zu teilen.
In den nächsten 6 Monaten bin ich verfügbar für Lesungen in der Schweiz (Raum Zürich/Winterthur) sowie am Bodensee. Ob kleine, gemütliche Runde oder größere Veranstaltung – ich freue mich auf tolle Begegnungen!
👉 Interesse? Dann schreib mir einfach eine Email kikikreuder.autorin@gmail.com
„In der Geografie wie in der Moral ist es sehr schwer, die Welt zu verstehen, ohne das eigene Zuhause zu verlassen.“ Voltaire
Nun kann man sich Dokumentationen anschauen, Podcasts anhören oder sich endlos durch instagram scrollen…erst, wenn ihr wirklich in der Welt außerhalb eurer Komfortzone seid, werdet ihr die Welt fühlen und erfahren, in Begegnung mit dem Unbekannten und Andersartigen treten und die Welt und euch selbst ein bisschen verstehen.


Aktueller Stand Buchprojekt „Sachbuch“ in Zahlen
Anzahl Literaturangaben: 98
Seiten Literaturverzeichnis (noch unformatiert): 11
Seiten Notizen: 326 🫠
Arbeitsstunden: unbekannt 😅 (es waren viele seit Mitte September)
Nächste Schritte: Notizen sortieren 🙈 und einen Umfragebogen für pädagogische Fachkräfte in Kitas erstellen
Trotz Müdigkeit kam unerwartet der kreative Schub zu Besuch und nun sitze ich hier mit vier weiteren Bilderbuchideen 😅


Du oder Dein Kind habt die ersten Schmetterlinge entdeckt und nun seid ihr auf der Suche nach einer spannenden, magischen Geschichte?
„Lina und der magische Schmetterling“ ist genau das, wonach ihr sucht 😉 hier kannst Du das Buch bestellen
Im Dorf Blumheim herrscht helle Aufregung: Ein großer Streit ist ausgebrochen und die Dorfbewohner möchten nicht mehr zusammenleben! Alles scheint aussichtslos, doch da kommt ihnen die rettende Idee: der magische Schmetterling! Nur er kann ihre Probleme lösen. Aber niemand weiß, wo er ist.
Die aufgeweckte Lina möchte helfen und macht sich auf eine abenteuerliche Suche, bei der sie sprechende Tiere trifft und treue Freunde findet.
Doch Vorsicht, Lina! Der Weg ist voller Gefahren! Eine listige Natter, ein gewaltiger Sturm und die böse Hexe Xilia machen ihre Suche zu einem nervenkitzelnden Abenteuer, dessen Ausgang ungewiss ist.
Wird Lina den magischen Schmetterling finden und damit das Dorf retten?
Update
Fantasybuchprojekt „E“…gesendet. Jetzt heißt es auch hier warten, denn ich warte noch immer auf eine Rückmeldung zu Kinderbuch „Mr. A“ und Kinderbuch „Mlle. L“
Ich muss nur noch aus einem Buch die Infos für mein Sachbuch „Natur/Kita“ bearbeiten, dann habe ich die Literaturrecherche (erst einmal) abgeschlossen – 23 Bücher und 59 wissenschaftliche Texte unterschiedlichster Länge seit Mitte Sept ’25 – ich bin froh, wenn ich nun endlich zum nächsten Schritt komme 😅


Deine schönsten Kindheitserinnerungen…was, wo und mit wem?
In meinen FSJ Seminaren habe ich eine zeitlang Gabriele Pohls Vortrag über Gipfelstürmer (Video, youtube) genutzt, um den Freiwilligen die Bedeutung von Naturerfahrung aufzuzeigen.
Wenn Du Dein Gedächtnis durchforstest nach schönsten Kindheitserinnerungen, findest Du wahrscheinlich folgende Punkte:
1. Es war draußen in der Natur
2. Kein Erwachsener war anwesend
Ich war gefühlt eigentlich immer draußen 😅 spontan fallen mir folgende Momente ein: Blumen sammeln auf einer Wiese, auf der wir Kinder keinen Zutritt hatten; Sonntagsmorgens alleine mit dem Fahrrad zu den Feldern gefahren und ein Picknick gemacht (Grundschulalter)…jetzt ist da übrigens ein riesiges Wohngebiet; auf der Straße spielen mit den Nachbarskindern; im Garten die Himbeeren und Johannisbeeren essen.
Das Schlauchboot auf dem Bild (mit meiner Schwester) war im Sommer unser Pool 😉
Was das mit meinem Sachbuch zu tun hat, das ich gerade schreibe?
Veränderte Kindheit. Schaut mal genau hin, wie Kindheit heute aussieht und wann wir Kindern die unbeobachteten Naturerfahrungen noch ermöglichen.
Welche Momente Deiner Kindheit waren voller Freude und Staunen?
War es drinnen? Draußen?
Mit Erwachsenen oder Freund*innen?
Welches Gefühl hattest Du?
Felis Pläne wurden ohne Vorwarnung zerschlagen und sie war gezwungen, einen anderen Weg zu gehen.
Aus die Maus, der Traum von einem Leben in Kanada…also macht Feli sich auf den Weg und findet sich plötzlich in einem fantastischen Abenteuer wieder, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellt.
Willst Du mehr wissen? Dann gehe auf den link in meiner bio und bestelle „Reisen mit Schildkröte“ 😉 (Werbung)
Lass Dich von Feli und ihrer mysteriösen Begleiterin inspirieren, Dein Leben unter die Lupe zu nehmen…lebst Du Dein Leben oder das der gesellschaftlichen Erwartungen?
Hier geht es zum Buch: Amazon


Bei meiner Recherche für mein Sachbuch bin ich auf die folgenden Sätze gestoßen und möchte sie gerne mit euch teilen:
„Nussbaum (2011) führte die von Aristoteles entwickelte Idee der Eudaimonia weiter, wonach Menschen dann aufblühen, wenn sie Gelegenheiten finden, all ihre positiven Fähigkeiten zum Ausdruck zu bringen.
Nussbaum vertrat die Ansicht, dass die Verbundenheit mit der Natur – die Fähigkeit, mit Rücksicht auf Tiere, Pflanzen und die Welt der Natur zu leben und in Beziehung zu ihnen zu stehen – einen wesentlichen Wert an sich hat und darüber hinaus eine gesunde Entwicklung in anderen Bereichen des Lebens unterstützt.“
Quelle: Chawla L. (2020): Childhood nature connection and constructive hope: A review of research on connecting with nature and coping with environmental loss. People Nature; 2: 619–642
Für mein aktuelles Buchprojekt „Sachbuch, Natur, frühkindliche Bildung“ habe ich meinen Laptop durchforstet nach Inhalt, den ich bei Seminaren nutze und bin auf ein Lesezeichen gestoßen von einem Video, das ich gerne mit euch teilen würde (den link findet ihr in meiner bio oben). In „Nature Is Speaking“ spricht Mutter Natur – mit der Stimme von Julia Roberts – für Conservation International. In den Worten liegt so viel Wahres – und zeigt deutlich die Verantwortung auf, die wir als Menschen für unser Überleben haben.
🌍„Ich bin hier seit 4,5 Billionen Jahren. 22.500 mal länger als ihr.
Ich brauche nicht wirklich Menschen, aber Menschen brauchen mich.
Eure Zukunft hängt von mir ab.“
🌍„Ich bin hier seit Äonen. Ich habe größere Spezies als euch genährt –
und ich habe größere Spezies als eure verhungern lassen.“
🌍„Wie du jeden Tag leben möchtest, ob du mich beachtest oder ignorierst, ist mir eigentlich egal.
Deine Handlungen werden dein Schicksal bestimmen. Nicht meins.
Ich werde weitermachen. Ich bin bereit, mich weiterzuentwickeln. Bist du es auch?“
🌱Die Natur braucht uns nicht. Aber wir brauchen sie. Also: Wo fangen wir an? Ganz am Anfang…
Hier geht es zum Video


Inspiriert durch einen Künstler in Albufeira, der sein Haus mit Muscheln verziert hat und einer Kreativaufgabe in einem meiner Online Seminare, habe ich Feli – die Protagonistin aus „Reisen mit Schildkröte“ Collagen über ihre Reise erstellen lassen….creative art meets book.
Ich vergesse immer wieder, dass es vollkommen ok ist, auch über die Bücher zu posten, die ich schon veröffentlicht habe, denn sie sind ja nicht aus der Welt 😉
„Reisen mit Schildkröte“ – Ein Buch über Suche, Mut, Selbstverwirklichung und die Frage wie will ich mein Leben leben jenseits der gesellschaftlichen Erwartungen?
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Fachlich lasse ich in meinem aktuellen Buchprojekt „Sachbuch Natur“ meinen beruflichen/professionellen Hintergrund mit einfließen.
🌳Diplom-Pädagogin: Wissenschaftliches Arbeiten wie recherchieren, Informationen zusammentragen, neu anordnen, aber auch die mittlerweile 23 Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen pädagogischen/sozialen Arbeitsfeldern
🌳Wildnispädagogin: Ich glaube, dass Wildnispädagog*innen einen speziellen Blick auf Natur und Bildung haben und eine durch das Coyote Teaching geprägte Haltung, die wichtige Impulse setzen und Inspiration für andere sein kann.
🌳Entspannungspädagogin: Burnout Prävention und Selbstfürsorge sind für pädagogische Fachkräfte zu immens wichtigen Themen geworden.


„Es gibt so viele Arten, sich zu beruhigen, aber nur eine, die wirklich hilft: Die Natur selbst.“ Rainer Maria Rilke
Ruhe – wo finden wir sie?
Es geht nicht nur um äußere Stille, sondern vor allem um innere Ruhe. Und die finden wir oft dort, wo wir wieder in Verbindung kommen – mit der Natur. In meinen Entspannungskursen draußen ging es deshalb immer auch um die Natur als Ressource für unsere Gesundheit. Heute ist es längst kein Geheimnis mehr, dass ein Spaziergang im Grünen Stresshormone senken, den Blutdruck regulieren und unser Nervensystem beruhigen kann.
Bei Naturverbindung geht es aber um mehr…
Es geht um das weiche Licht zwischen den Bäumen.
Den Duft von Erde.
Den Wind auf der Haut.
Um das Gefühl, wieder Teil eines größeren Ganzen zu sein.
Die Natur fordert nichts von uns. Sie bewertet nicht. Sie ist einfach da. Und manchmal reicht genau das, um uns wieder bei uns selbst ankommen zu lassen.
Wo und wann im Alltag können wir wieder mehr naturverbunden sein? Wie können wir Naturverbindung Kindern ermöglichen?
Da stand sie nun, die Idee, ein Sachbuch zu schreiben.
Ich hatte die Brücke gefunden, meine beiden Leidenschaften Sozialpädagogik und Schreiben miteinander zu verbinden und meine Liebe zur Natur mit einzubringen.
Ich genieße die Stille in der Bibliothek (Stille generell nach Jahren in lauten Räumen), die Suche nach Literatur und das Durchforsten der Texte nach brauchbarem Wissen. Ich mag es, Informationen neu anzuordnen, mein eigenes Wissen und Berufserfahrung mit einfließen zu lassen und bin ehrlich gesagt sehr dankbar, dass es im Internet mittlerweile viele Zeitschriftenartikel zum Download gibt (das erspart mir einen Gang mehr in die Unibib).
